Als Existenzgründer ist es ratsam, für diverse Transaktionen, wie beispielsweise das Einstiegsgeld oder der Existenzgründerzuschuss, ein Geschäftskonto zu eröffnen, um einen besseren Überblick über seine finanzielle Lage zu behalten. Natürlich ist man nicht dazu gesetzlich verpflichtet, geschäftliches von privatem zu trennen, jedoch müssen bei sogenannten gemischten Vorgängen klare Unterschiede erkennbar sein.
Funktional gibt es zwischen dem Privatkonto und dem Geschäftskonto keine Unterschiede. Die Giro-Leistungsmerkmale sind gleich und auch an der Kontonummer ist nicht erkennbar, um welches Konto es sich handelt. Wer sich schon in der frühen Unternehmerphase für ein Geschäftskonto entscheidet, bleibt auch von später entstehenden Kosten verschont. Umstellungen, die später vorgenommen werden, sind immer mit Verwaltungsaufwand und damit verbunden Kosten verbunden. Kundeninformationen, Umbuchungen, Fehlbuchungen sind nicht unerhebliche Verbindlichkeiten, die vermieden werden können. Verschiedene Banken bieten verschieden Konditionen. Obwohl die Grundgebühren bei Geschäftskonten höher ausfallen als bei Privaten Konten, sind sie in der Regel dennoch günstiger, da letztlich immer die jährlichen Gesamtkosten des Geldverkehrs entscheidend sind. Wichtigste Merkmal der Auswahlkriterien sind z. B. Guthabenverzinsung, Kreditrahmen, Dispositionskredit, Kosten von Überziehungskrediten, Kosten der Kontobewegung, Kosten für Kontoauszüge etc. Ein Vergleich der verschiedenen Konditionen ist wirklich empfehlenswert, schließlich geht es ums Geld.
Heutzutage sind Geschäftskonten bei fast jeder Bank erhältlich, man sollte sich jedoch die Zeit nehmen, Angebote zu vergleichen, bevor man ein Konto eröffnet.
Eine eindeutige Definition des Aufbaus eines Businessplans wurde bisher noch nicht definiert. Dennoch sollte der Businessplan einen logischen Aufbau gegliedert sein. Dies ist wichtig, damit Kapitalgeber einfach nachvollziehen können um was es eigentlich geht. Der Businessplan sollte nahezu perfekt sein, da von ihm ein Erfolg oder Scheitern in Bezug auf Kapitalgeber abhängig ist.
Der Anfang des Businessplans sollte eine Zusammenfassung darstellen, in der kurz und verständlich das Ziel und Inhalt der Geschäftsidee formuliert ist. Man sollte sich in die Situation des Kapitalgebers versetzen und sich die Frage stellen: „ Um was geht es ?“. Als nächstes sollte die Produkt- oder Unternehmensidee formuliert werden. Es sollte unbedingt den Kundennutzen und die Abhebung zur Konkurrenz beinhalten. Die Abhebung zur Konkurrenz führt zum nächsten Punkt. Mit Hilfe von Marktdaten in Bezug auf Kunden und Konkurrenz sollte ein vertiefter Einblick auf die Möglichkeiten des Unternehmens im Markt dargestellt werden. Der nächste Punkt stellt die verkaufsfördernden Maßnahmen dar. Zu neudeutsch das Marketing. Die Strategie des Markteintritts sowie auf die 4 Kernbereiche des Marketings wie z.B. die Distributionspolitik sollte ausführlich in Bezug auf den Businessplan beschrieben werden. Um die verkaufsfördernden Maßnahmen realisieren zu können benötigt man eine konkrete Finanzplanung die es ermöglichen soll, das Unternehmen mit ausreichend Kapital zu versorgen damit der Businessplan gelingt.
Da eine Geschäftsidee und der damit verbundene Businessplan gelingt, ist eine Abwägung von verschiedenen Umweltzuständen und den damit verbundenen Risiken wichtig. Nachdem die Umweltrisiken definiert wurden fehlen noch allgemeine Informationen zum geplanten Unternehmen. Inhalt des letzten Punktes des Businessplans sollte das Gründerteam und die angestrebte Unternehmensform sein.