Fördermaßnahmen

Abgelegt unter: Lexikon — JG @ 15:32

Fördermaßnahmen sind staatlich unterstützte Maßnahmen die in Geldwerten oder günstigen Vertragsbedingungen (Zinsen + Tilgung) zum Zwecke der Unterstützung bestimmter Projekte oder Einkommensarten vergeben werden. Im Rahmen einer Existenzgründung kann ein Existenzgründerzuschuss gewährt werden. Anspruch auf diesen haben Empfänger von Arbeitslosengeld I.

Ferner können im Rahmen einer Existenzgründung oder anderen Belangen zinsgünstige Bankdarlehn als Fördermaßnahmen ausgegeben werden. Oft ist für diese die Erstellung und Vorlage eines schlüssigen Businessplans von Nöten. Die Erstellung eines Businessplans kann bspw. über eine kostenlose Businessplan Software erfolgen.

Ebenfalls kann die Stellung  von Sicherheiten gefordert werden um Fördermaßnahmen zu erhalten. Kredite werden bspw. zu besonderen Tilgungs-, Zins- und Laufzeitbedingungen vergeben. Insbesondere existieren Fördermaßnahmen zur Unterstützung der Gründung einer Unternehmergesellschaft. Dabei wird ein pauschaler Betrag zur sozialen Sicherung des Existenzgründers bezahlt. Diese Förderungsmaßnahme unterliegt auch nicht dem Progressionsvorbehalt und wird für den Zeitraum von drei Jahren in sinkenden Beträgen gewährt. Eine andere Art der Förderungsmaßnahmen stellt das Überbrückungsgeld gem. § 57 SGB III dar. Dieses wird bei Bewilligung für sechs Monate gezahlt. Zur Gewährung des Überbrückungsgelds ist ein Antragsverfahren bei der IHK erforderlich.

Die veröffentlichten Artikel der letzten Wochen

Abgelegt unter: Lexikon — JG @ 15:28

Diverse Fachartikel zu Begriffen die im Wirtschaftsalltag notwendig sind wurden in de letzte Wochen veröffentlicht. Dazu soll folgend eine kurze Zusammenfassung erfolgen. Der Bruttogewinn stellt den Gewinn vor Abzug der fixen Kosten dar und findet Anwendung in der Kostenrechnung als Deckungsbeitrag. Der Bruttogewinn ist der Gewinn der zur Deckung der fixen Kosten verbleibt. Wie der Bruttogewinn errechnet wird und welche strategischen Maßnahmen aus diesem abgeleitet werden können erfahren Leser im Artikel “Der Bruttogewinn“. Im Rahmen des Datenschutzes werden die persönlichen Daten des Einzelnen vor Missbrauch geschützt. Hintergrund des Datenschutzes stellt das Recht auf informationelle Selbstbestimmung dar. Das bedeutet, dass jeder Mensch grundsätzlich frei entscheiden darf in welchem Umfang welcher Person zu welcher Zeit persönliche Daten zugänglich sein sollen. welche Relevanz der Datenschutz im Rahmen des Internets hat stellt der Artikel zu Datenschutz dar. Der Diskont stellt einen Zinsbetrag dar, der beim Ankauf einer noch nicht fälligen Forderung für den Zeitraum zwischen Ankauf und Fälligkeit abgezogen wird. Anwendung findet der Diskont für Wechsel die von einer Bank vor Fälligkeit angekauft werden. Welche Vor- und Nachteile mit dem Diskont verbunden sind zeigt der Artikel “Der Diskont” auf.

Elster stellt ein elektronisches Verfahren der deutschen Steuerverwaltungen aller Länder und des Bundes zur Erstellung und Abgabe der Steuerklärung und der Steueranmeldungen über das Internet dar. Wie dieses genutzt wird und welche Sicherheitsanforderungen bestehenen verräht der Artikel “Das Elster Verfahren für Unternehmer und Arbeitgeber“. Das Familienunternehmen stellt eine Unternehmensform dar, bei der ein maßgeblicher Einfluss der Familie bzw. eines beschränkten Eigentümerkreises besteht. Häufig werden Familienunternehmen auch als kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bezeichnet. Der Artikel “Das Familienunternehmen” gibt Aufschluss über die Merkmale und die Verbreitung von Familienunternehmen in Deutschland.

Das Familienunternehmen

Abgelegt unter: Lexikon — JG @ 11:22

Das Familienunternehmen stellt eine Unternehmensform dar, bei der ein maßgeblicher Einfluss der Familie bzw. eines beschränkten Eigentümerkreises besteht. Häufig werden Familienunternehmen auch als kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bezeichnet. Diese synonyme Verwendung der Begriffe ist nicht korrekt, da KMUs allein durch bestimmte quantitative Größenstrukturen gekennzeichnet sind und das Familienunternehmen familienbezogene Eigentums- und Leitungsstrukturen aufweist. Merkmal des Familienunternehmens ist die Leitung des Unternehmens durch die kapitalmäßigen oder kontrollrechtlichen Eigentümer selbst oder in Kooperation mit Fremdmanagern.

Der Einfluss der Familie kann im Familienunternehmen durch Beteiligungen an der Geschäftsleitung, Stimmrechte oder über die Aufsichtsgremien maßgeblich bestimmt werden. Der Einfluss innerhalb eines Familienunternehmens entwickelt sich ferner über die     generationsübergreifenden Erfahrungen innerhalb der Eigentümerfamilie. Familienunternehmen haben in der Regel ebenfalls eine familiengeprägte Unternehmenskultur.  Problematisch gestaltet sich oft in Familienunternehmen die Nachfolgeregelung in Bezug eines anstehenden Wechsels der Geschäftsführung. Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft erwirtschaften Familienunternehmen tendenziell eine höhere Rendite als sonstige Unternehmensformen. Dennoch ist der Fremdfinanzierungsanteil bei Familienunternehmen mit circa 84% höher als bei anderen Unternehmen. Diese Merkmale lassen auf schlüssige und erfolgversprechende Businesspläne bei Familienunternehmen schließen, die als Grundlage für die Fremdkapitalbeschaffung dienen. Die Möglichkeit der Businessplan Bankfinanzierung stellt für Unternehmen eine adequate Möglichkeit dar ihre Fremdkapitaldecke zu erhöhen.

Gemäß Erkenntnissen des Instituts für Mittelstandsforschung stellen circa 95% der in Deutschland ansässigen Betriebe und Firmen Familienunternehmen dar. Der Anteil der deutschlandweit tätigen Familienunternehmen beträgt circa 40% des Gesamtumsatzes aller Unternehmen in Deutschland. Familienunternehmen stellen ferner etwa 57% der in Deutschland verfügbaren Arbeitsplätze.

Das Elster Verfahren für Unternehmer und Arbeitgeber

Abgelegt unter: Lexikon — JG @ 18:47

Elster stellt ein elektronisches Verfahren der deutschen Steuerverwaltungen aller Länder und des Bundes zur Erstellung und Abgabe der Steuerklärung und der Steueranmeldungen über das Internet dar. Die Abgabe der Lohnsteueranmeldungen und Umsatzsteuer-Voranmeldungen sowie die Lohnbescheinigungen von Arbeitnehmern haben seit dem Jahr 2005 alle in Deutschland steuerpflichtigen Arbeitgeber und Unternehmer im Rahmen ihrer Selbstständigkeit über das elektronische Elster-System abzuwickeln.

Im Rahmen des Elster Verfahrens haben die Anwender ihre Steuerdaten elektronisch zu erfassen und durch die Programmbibliothek von Elster zu prüfen, zu verschlüsseln und zu komprimieren und anschließend verschlüsselt zu übermitteln.

Die Übermittlung kann dabei über das Steuerprogramm über zwei Kommunikationsmöglichkeiten übertragen werden. Diese unterscheiden sich hinsichtlich der genutzten Kommunikationsprotokolle und der Datenformate. Die Elster-Webseite bietet Unternehmern und Privatanwendern eine kostenlose Software namens ElsterFormular an. Zur Nutzung des elektronischen Verfahrens ist aus Sicherheitsgründen eine Authentifizierung über eine elektronische Signatur notwendig. Das Elster Verfahren bietet dazu 3 verschiedene Varianten der Authentifizierung an.

Der Diskont

Abgelegt unter: Lexikon — JG @ 16:29

Der Diskont stellt einen Zinsbetrag dar, der beim Ankauf einer noch nicht fälligen Forderung für den Zeitraum zwischen Ankauf und Fälligkeit abgezogen wird. Anwendung findet der Diskont für Wechsel die von einer Bank vor Fälligkeit angekauft werden. Durch den Verkauf zum Diskont kann sich der Verkäufer kurzfristige Liquidität verschaffen.

Der Verkäufer erhält den Nennwert des Wechsels abzüglich des Diskontsatzes ausgezahlt. Lohnenswert sind Wechselankäufe in der Regel nur für Wechsel mit einer Restlaufzeit von mindestens 3 Monaten. Die Ermittlung des Diskontsatzes erfolgt in Anlehnung an den Diskontsatz der Deutschen Bundesbank. Die Berechnung des Diskont erfolgt prozentual vom Nennwert bezogen auf ein Jahr.

Ein Existenzgründer der gerade seine Geschäftsidee als Konzept umgesetzt hat erhält die Möglichkeit über die Diskontierung einer Forderung kurzfristig liquide Mittel zu generieren.

Der Datenschutz

Abgelegt unter: Lexikon — JG @ 13:38

Im Rahmen des Datenschutzes werden die persönlichen Daten des Einzelnen vor Missbrauch geschützt. Hintergrund des Datenschutzes stellt das Recht auf informationelle Selbstbestimmung dar. Das bedeutet, dass jeder Mensch grundsätzlich frei entscheiden darf in welchem Umfang welcher Person zu welcher Zeit persönliche Daten zugänglich sein sollen. Gerade im Zuge der Digitalisierung und den technischen Entwicklungen wie Mobiltelefon, Internet, E-Mail und Videoüberwachung kommt dem Datenschutz eine steigende Relevanz zu. Für den weltweiten Datenschutz bestehen verschiedene Regelungen über die verschiedenen Länder. Dabei sind internationale Regelungen, europäische Regelungen und nationale Regelungen zu unterscheiden. In Deutschland ist der Datenschutz des Einzelnen verfassungsrechtlich über das Grundgesetz festgelegt.

Zur Unterstützung des Datenschutzes werden einige Hauptprinzipien unterschieden. Als Konzept des Datenschutzes ermöglicht es die Einhaltung der Datensparsamkeit und Datenvermeidung diesen zu unterstützen. Dabei sind nur so viele personenbezogene Daten zu sammeln wie für die jeweilige Anwendung unbedingt notwendig sind. Ein weiteres Prinzip zur Wahrung des Datenschutzes stellt die „Erforderlichkeit“ dar. Es sollen demnach nur die personenbezogenen Daten ermittelt werden, die geeignet sind, den angestrebten Zweck zu erfüllen und gleichzeitig das mildeste Mittel zu dieser Zweckerfüllung darstellen. Das Prinzip der Zweckbindung erfordert eine zweckgebundene Verwertung der ermittelten Daten.

Der Datenschutz ist in jedem Bereich der Unternehmertätigkeit wichtig. Bei Informationen zu Geschäftskonzepten, Zielgruppen, Konkurrenten oder Sonstigem ist die Einhaltung des Datenschutzes sehr wichtig.