Kontrollmitteilungen sind im Rahmen der Besteuerung von Einnahmen in Abständen an das zuständige Finanzamt zur Sicherstellung der ordnungsgemäßen Erfassung von Einnahmen zu tätigen. Über Kontrollmitteilungen ist es dem Finanzamt möglich die Angaben von Steuerpflichtigen in der Steuererklärung zu überprüfen bzw. bei fehlenden Angaben zu vervollständigen.
Kontrollmitteilungen werden von Finanzbeamten oder Dritten beispielsweise nach steuerlichen Außenprüfungen an das Finanzamt angegeben. Im Rahmen von Kontrollmitteilungen können Informationen zum Kauf bestimmter Gegenstände wie PKWs oder Grundstücke die über ein Geschäftskonto abgewickelt wurden, weitergegeben werden, die anschließend in der Steuerakte des Betreffenden gesammelt und gegebenenfalls gegen ihn geltend gemacht werden.
Das über Kontrollmitteilungen umgesetzte Kontrollsystem des Staates erstreckt sich auch auf internationale Kapitalbewegungen und Abschlüsse von Geschäften. Im Zuge des zwischenstaatlichen Austauschs von relevanten Informationen zu Steuerbürgern können verschwiegene Steuereinnahmen ausfindig gemacht werden und dem Steuerschuldner angetragen werden. Über die Verwirklichung des sogenannten Korrespondenzprinzips werden sowohl juristische als auch natürliche Personen kontrolliert.
Über Kontrollmitteilungen die aus Außenprüfungen erstellt werden, können Angaben zu etwaigen Schmiergeldern, branchenunüblichen Honoraren bzw. Provisionen und Entgelte an nebenberuflich tätige Personen dem Finanzamt mitgeteilt werden.
Als Kapitalkosten werden alle direkten und indirekten Kosten bezeichnet die im Zusammenhang mit der Finanzierung des Kapitalbedarfs für den Überlassungszeitraum anfallen. Eine Form der Kapitalkosten stellen Zinskosten dar, die an den Kapitalgeber für die Zur Verfügung Stellung von Kapital an den Kapitalgeber zu zahlen sind. Ferner gelten etwaige Differenzbeträge zwischen aufgenommenem und rückzahlbarem Betrag als Kapitalkosten. Die Auszahlung der Dividenden an Aktionäre stellen für die juristische Person der Aktiengesellschaft Kapitalkosten dar.
Als implizite Kapitalkosten können die Opportunitätskosten als Kosten der entgangenen Gelegenheit verstanden werden. Diese ergeben sich aus dem Betrag der sich aus dem Verzicht einer Kapitalinvestition bspw. der Anlage am Kapitalmarkt zum Marktzins ergibt. Welche Kapitalkosten im bei einer Geschäftsgründung anfallen ist im Rahmen der Erstellung vom Businessplan Existenzgründer zu berücksichtigen.
Kapitalkosten können nach der Häufigkeit des Anfalls, den Einflussfaktoren der Kapitalkosten und nach dem Kostenverhalten unterschieden werden. Hinsichtlich der Häufigkeit werden laufende und einmalige Kapitalkosten unterschieden. Als Einflussfaktoren der Kapitalkosten können qualitative und quantitative unterschieden werden. Das Kostenverhalten von Kapitalkosten kann in fixe und variable Kosten unterschieden werden. Zur Berechnung der Kapitalkosten kann der Kapitalkostensatz angewendet werden, der sich aus der Summe einer Risikoprämie und einem Referenzzinssatzes, wie dem Marktzins ergibt.
Zusammenfassung der im September 2010 veröffentlichten Artikel. Fördermaßnahmen sind staatlich unterstützte Maßnahmen die in Geldwerten oder günstigen Vertragsbedingungen (Zinsen + Tilgung) zum Zwecke der Unterstützung bestimmter Projekte oder Einkommensarten vergeben werden. Welche Fördermaßnahmen zu unterscheiden sind wird im Artikel erlautert.
Viele Stellen und Institutionen die Geld verleihen sind für einen Gründer im Rahmen seiner Existenzgründung zur Beschaffung von finanziellen Mitteln interessant. Häufig stehen Gründer, gerade zu Beginn der Umsetzung ihrer Geschäftsidee vor dem Problem, einen geeigneten Kapitalgeber auszuwählen und einen Überblick über die verschiedenen Voraussetzungen zur Gewährung eines Kredites zu erhalten. Welche Voraussetzungen an die Vergabe gestellt werden wird im Beitrag “Geld verleihen” vorgestellt.
Ist ein Gesellschafter einer Personen- oder Kapitalgesellschaft gleichzeitig Eigen- und Fremdkapitalgeber wird diese Form der Fremdfinanzierung Gesellschafter-Fremdfinanzierung genannt. Über die Vergabe von Darlehn wird die Gesellschafter-Fremdfinanzierung realisiert. Der Artikel stellt die Gefahren und Gegenmaßnahmen der Gesellschafter-Fremdfinanzierung dar.
Im Rahmen der Mikroökonomie werden die Kosten die durch eine zusätzlich produzierte Einheit eines Produktes entstehen als Grenzkosten bezeichnet. Rechnerisch kann die Grenzkostenfunktion als erste Ableitung der Kostenfunktion gebildet werden. Diese kann einen linearen oder nicht-linearen Verlauf annehmen. Wie die Grenzkosten charakterisiert werden beinhaltet der Beitrag zu den Grenzkosten.
Handwerksbetriebe fertigen Produkte oder bieten Dienstleistungen an, die von Auftraggebern bestellt werden. Handwerksbetriebe unterliegen in Deutschland der Handwerksordnung und können als Kleinbetriebe, mittelständige Betriebe oder Großbetriebe organisiert werden. Mit welchen Problemen die Handwerksbetriebe zu kämpfen haben wird im entsprechenden Artikel erleutert.
Als Investitionsgüter werden langlebige Gebrauchsgüter bezeichnet, die zur Verwendung im Produktionsprozess und der Veredelung von Gütern oder Dienstleistungen dienen. Ein Merkmal von Investitionsgütern ist, das sich diese nicht abnutzen oder bei der Verwendung umwandeln.
Investitionsgüter können Grund- und Boden sowie die darauf gebauten Gebäude bzw. bautechnischen Anlagen darstellen. Auch Nutz- und Verkehrsflächen, Maschinen und Werkzeuge, technische Anlagen und Systeme können Investitionsgüter darstellen. Im Rahmen der Buchführung erfolgt die Zurechnung der Investitionsgüter zum Anlagevermögen.
Nach einer anderen Begriffsdefinition von Investitionsgütern können diese als industrielle Erzeugnisse bezeichnet werden, die zur Produktion von Gütern und Dienstleistungen bestimmt sind. Zur Unterstützung des Absatzes von Investitionsgütern kommt das Investitionsgütermarketing als Marketing von Produktionsfaktoren zum Einsatz.
Handwerksbetriebe fertigen Produkte oder bieten Dienstleistungen an, die von Auftraggebern bestellt werden. Handwerksbetriebe unterliegen in Deutschland der Handwerksordnung und können als Kleinbetriebe, mittelständige Betriebe oder Großbetriebe organisiert werden. Handwerksbetriebe sind in der Regel lokal oder regional organisiert und fragen dementsprechend Arbeitskräfte auf dem Arbeitsmarkt dieser Region nach und nutzen den Absatzmarkt vor Ort für ihre gewerbliche Tätigkeit.
Der Erfolg der Handwerksbetriebe ist abhängig von der Qualifikation der beschäftigten Arbeitskräfte und der Güte des dem Betrieb zugrundeliegenden Unternehmenskonzept. Problematisch gestaltet sich der Umstand, dass in der Regel weniger als 50% der Beschäftigten der Handwerksbetriebe Facharbeiter darstellen. Auch die unzureichenden Fortbildungsmöglichkeiten speziell in kleinen Handwerksbetrieben stellt ein Problem zur Sicherung der Qualität der produzierten Waren dar.
Prinzipiell sind Handwerksbetriebe in vielfältigen Formen am Markt zu finden. Die Ausgestaltung als Industriezuliefererbetrieb und absatzorientierter Endverbraucherbetrieb sind in Deutschland zu finden. Ein Problem für die Handwerksbetriebe stellt der hohe Anteil an Schwarzarbeit (15% des BIP) dar. Handwerksbetriebe sind in Deutschland in 41 zulassungspflichtigen, 53 zulassungsfreien und 57 handwerksähnlichen Gewerben tätig.